über mich

Ich war schon als Kind neugierig und oft auf Entdeckungsreise in der eigenen und später auch in fremden Kulturen. Dieser Entdeckergeist führte zu fast 10 Jahren Leben und Arbeiten in weiten Teilen der Welt – in Amerika, Afrika, Zentralasien und Asien. Auf meinem Weg arbeitete ich für zivilgesellschaftliche OrganisBabette_v004_me_mediumationen, kleinere und grössere Nichtregierungs-Organisationen, multilaterale Organisationen wie z.B. UNICEF und UNIFEM sowie für die Schweizerische und deutsche Regierung (DEZA und GIZ). Ich habe Projekte entwickelt und geleitet, evaluiert und weitergetrieben und oft war ich in der Wissensvermittlung, Wissensmanagement und interner Kommunikation tätig.

Meines Erachtens ist meine Gabe, zuhören zu können zentral für meine Arbeit. Zusammenarbeit baut auf Zuhören auf, bei Kolleg*innen und Kund*innen. Gleichzeitig höre ich regelmässig auf meine eigenen Visionen und Träume, die mir die notwendige Energie für meine Arbeit und mein Leben ganz allgemein geben.

Ich bewege mich mit offenen Antennen in Netzwerken und lasse mich gerne auf komplexe Kontexte ein. Denn darin entstehen oft wegweisende Ideen, die in der Gruppe weiterentwickelt werden können. Gemeinsame Lernreisen sind eine meiner Leidenschaften, in welchen ich aufblühe, weil mit Kopf, Herz und Hand die Zukunft erschaffen wird.

Geschichten und audiovisuelle Kommunikation sind wichtige Bestandteile meiner Arbeit geworden, oft in Zusammenarbeit mit Hynek Bures, dubbed perceptions. Geschichten, Bilder und Visualisierungen helfen uns, Gedanken und neue Realitäten besser zu verstehen. Deshalb sind sie zu meinen verlässlichen Begleitern geworden.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich vermehrt mit der Bildungsthematik. Ich engagiere mich für Bildungswege, welche heranwachsende Generationen auf den Kontext und die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten und auf der intrinsischen Motivation der Lernenden basieren. Selber bin ich als Dozentin für Design Thinking an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) tätig und ab Herbst 2019 als Lerncoach beim intrinsic teacher campus in Zürich.

Ursprünglich studiert habe ich Ethnologie, Politikwissenschaft und Wirtschaft an der Universität Bern und zudem einen Master in „Public Health“ at the London School of Hygiene and Tropical Medicine abgeschlossen. Wichtigste Inspirationsquelle für meine Prozessarbeit ist die Theorie U von Otto Scharmer, bei welchem ich mehrere Weiterbildungen genoss und gegenwärtig in einen gemeinsamen globalen Forschungsprozess involviert bin (ecosystem leadership programme). Zudem ist meine Arbeit stark von der Philosophie und Praxis der Liberating Structures geprägt, ein Set von Methoden, durch welche Zusammenarbeit menschlich, tief und gleichzeitig humorvoll wird.